Bei Nachhaltigkeit geht es um die Gestaltung unserer Zukunft – das ist auch für unsere Auszubildenden sehr wichtig. Hier berichten sie über ihren Arbeitsalltag und ihre Sicht auf das Thema. Laura, 17 Jahre, ist im 2. Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Licher Privatbrauerei.

 

 

Laura Industriekauffrau, 2. Lehrjahr

Laura, warum hast du dich für die Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Licher Privatbrauerei entschieden?

Mir hat es schon immer Spaß gemacht, am PC zu arbeiten, da lag eine Ausbildung zur Industriekauffrau nahe.

Inwiefern bist du im Rahmen deiner Ausbildung mit dem Thema Nachhaltigkeit in Berührung gekommen?

Ich habe hier von meinen Kollegen schnell gelernt, dass Nachhaltigkeit bei den kleinen Dingen beginnt. Wir achten sehr darauf, dass nicht unnötig das Licht brennt, wenn ein Raum gerade nicht genutzt wird. Außerdem stellen wir beim Lüften die Heizung ab und vermeiden das unnötige Ausdrucken von Dokumenten. Solche Sachen sind auch für mich selbstverständlich. Außerdem hatte ich ein Gespräch mit dem Logistikleiter, der mir auch erklärt hat, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit ist.   

Was bedeutet dir persönlich das Thema Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit hängt für mich sehr mit dem Thema Umwelt zusammen. Beispielsweise, indem ich im Büro auf den Papierverbrauch achte. Außerdem versuche ich bei kurzen Strecken das Auto zu meiden und gehe dann bewusst zu Fuß oder nehme den Bus.

Bei uns im Büro achten wir besonders darauf, nur das auszudrucken, was wirklich notwendig ist, um den Papierverbrauch zu minimieren.

Welche Herausforderungen und Chancen siehst du beim Thema Nachhaltigkeit für dich und deine Generation?

Ich versuche möglichst viel mit dem öffentlichen Nahverkehr zu fahren und mich nicht von meinen Eltern bringen zu lassen. Man sollte sich auch überlegen, ob der Akku vom Handy wirklich jeden Tag aufgeladen werden muss, weil man so viel Zeit damit verbringt. Dadurch könnte man Strom einsparen. Außerdem sollte man darauf achten, weniger Papier zu verbrauchen oder Recyclingpapier zu nutzen.

Ich versuche möglichst viel mit dem öffentlichen Nahverkehr zu fahren und mich nicht von meinen Eltern bringen zu lassen. Man sollte sich auch überlegen, ob der Akku vom Handy wirklich jeden Tag aufgeladen werden muss, weil man so viel Zeit damit verbringt. Dadurch könnte man Strom einsparen. Außerdem sollte man darauf achten, weniger Papier zu verbrauchen oder Recyclingpapier zu nutzen.

Ein Tag im Arbeitsleben von Laura

8.00–9.00 Uhr: „Rechnungen und Leihscheine erstellen“

Zuerst schreibe ich Rechnungen, die aus den Aufträgen der Außendienstmitarbeiter entstanden sind. Danach erstelle ich einen Leihschein, den ich gemeinsam mit einer Kollegin kontrolliere. Außerdem erstelle ich eine Mahnung, da ein Kunde nicht gezahlt hat. Dabei nehme ich die Buchhaltung mit in den Verteiler, damit diese den Zahlungseingang überwachen kann.

Eine Kollegin erklärt mir, was ich beim Verfassen verschiedener Dokumente beachten muss.

10.00–11.00 Uhr: „Leistungsvergütung und Glückwunschbriefe“

Ich erstelle eine „Leistungsvergütung“ zwischen der Bitburger Braugruppe und einem Kunden und sortiere ihn in die Unterschriftenmappe ein. Danach mache ich Glückwunschbriefe versandfertig, die ich letzte Woche für eine Kollegin geschrieben habe.

11.00 Uhr–12.00 Uhr: „Erklärung zu Pachtvertrag zugunsten Dritter“

Eine Kollegin erklärt mir, was ein Pachtvertrag "zugunsten Dritter" ist. Diesen Pachtvertrag soll ich in Zukunft erstellen können. Dazu habe ich ein Anschreiben formuliert und es versandfertig gemacht.

Das Einsortieren der Hauspost gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben.

13.00 Uhr–16.00 Uhr: „Scannen, Post wegbringen und Auftragsfragen klären“

Nachdem ich für eine Kollegin die Eingangspost eingescannt und nach einer Nummer für ein Einwurf-Einschreiben gefragt habe, bringe ich die Ausgangspost zur Poststelle. Da ich letzte Woche die DFÜ (Datenfernübertragung) gemacht habe, muss ich mich nun um einen Auftrag für Werbemittel kümmern, der per Post an einen Kunden gehen sollte, dort aber nicht angekommen ist. Nach Absprache mit einem Kollegen habe ich die richtige Adresse für den Auftrag ausfindig gemacht und diese weitergeleitet.