Glasklare Sache in der Flaschenabfüllung

 

30.09.2016 Produkt & Verantwortung Produkt & Verantwortung

Glasklare Sache in der Flaschenabfüllung

Zigarettenstummel, Strohalme und zerdrückte Kronkorken – all‘ das gehört eigentlich in die Mülltonne. Nicht selten landen solche Abfälle jedoch in den Bierkästen oder sogar direkt in den leeren Flaschen – und nehmen so ihren Weg in die Brauereien. Gerade bei den Mehrwegflaschen, die wieder befüllt zum Verbraucher gelangen, ist das aber ein echtes Problem. Die Flaschenreinigung ist daher eine wichtige Station innerhalb der Bitburger Produktion und die Mitarbeiter der Abfüllung haben hier alle Hände voll zu tun.

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Karsten Clerf Mitarbeiter Abfüllung bei Bitburger

„Bevor die Flaschen unsere Reinigungsanlage durchlaufen, entfernen wir den Müll, der in den Mehrwegkästen liegt. Da kommen im Jahr gut und gerne 400 Tonnen zusammen. Vor allem Zigaretten- schachteln, Pappbecher und Folien. Wir haben auch schon mal einen Geldbeutel im Kistenwender gefunden. Den konnten wir dann wieder zurückgeben,“ erzählt Karsten Clerf, Mitarbeiter Abfüllung bei Bitburger. Anschließend werden sowohl die Kästen als auch die Flaschen durch hochmoderne Maschinen gründlich gereinigt, ehe sie wieder neu befüllt werden. Hier werden dann vor allem Zigaretten- stummel, Plastikteile von Feuerzeugen oder zerdrückte Kronkorken ausgespült.

 

Engmaschige Kontrollen mithilfe modernster Technik sorgen dafür, dass auch kleinere Fremdkörper durch Flascheninspektoren erkannt und entfernt werden. Erst nachdem bei jeder einzelnen Flasche sichergestellt wurde, dass sie einwandfrei ist, darf befüllt werden. Die Inspektoren selbst werden regelmäßig durch Testläufe mit Fremd- körpern überprüft. Die Abläufe bei der Flaschenabfüllung sind eng getaktet, ständige Qualitätskontrollen sind daher besonders wichtig. Clerf erklärt: „Unsere Flaschen werden nicht nur vor und während der Abfüllung von unseren Inspektoren kontrolliert, auch im Anschluss werden sie noch einmal genau auf die Erfüllung unserer hohen Qualitätsstandards untersucht, bevor sie im Kasten und dann auf der Palette landen. Im Speziellen wird dabei auf die korrekte Füllmenge, Etikettierung sowie Mindesthaltbarkeitsdatum geachtet.“


Höchste Qualität auf allen Ebenen


Höchste Qualität auf allen Ebenen ist der rote Faden, der sich durch jeden einzelnen unserer Produktionsschritte zieht – das gilt für die verwendeten Rohstoffe bis hin zu Verpackungsmaterialien. Bis zu 350 Kontrollen werden durchgeführt, ehe eines unserer Produkte zum Verbraucher gelangt. Ob Hopfendolde, Malzlieferung, Etikettenleim oder Kronkorken – hier wird nichts verarbeitet, was nicht penibel geprüft wurde.


Das Qualitätsmanagement der Bitburger Braugruppe ist nach FSSC 22000 („Food Safety System Certification“) zertifiziert. Dies ist ein auf ISO-Normen basierendes und international anerkanntes Zertifizierungsverfahren, das hohe Produktionsstandards erfordert. Die Einhaltung der Standards wird regelmäßig von einer unabhängigen Stelle überprüft.


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