Der Mehrheit der Verbraucher geht es beim Biertrinken um Genuss. Dennoch: Jedes alkoholhaltige Getränk birgt das Risiko des Missbrauchs. Die Bitburger Braugruppe ist sich als Bierproduzent dieser Verantwortung bewusst. Ihr ist es wichtig, ihre Produkte gewissenhaft zu vermarkten und zu verkaufen. Außerdem setzt sich die Braugruppe für Nüchternheit im Straßenverkehr ein und unterstützt die Kampagne „Don’t Drink and Drive“ (DDAD) des Deutschen Brauer-Bunds (DBB). Gerd Müller, Verkaufsleiter Eifel/Trier der Bitburger Braugruppe, und Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB, berichten aus der Praxis.

Gerd Müller Verkaufsleiter Eifel/Trier der Bitburger Braugruppe
Holger Eichele Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bunds

Bereits 2008 hat die Bitburger Braugruppe einen eigenen, verbindlichen Kodex entwickelt, der über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht und den alle Mitarbeiter sowie Dienstleister einhalten müssen. Der „Kodex zur verantwortungsvollen Produktvermarktung“ regelt, welche Werbebotschaften und Zielgruppen für die alkoholhaltigen Produkte der Bitburger Braugruppe tabu sind. Damit gibt er einen klaren Handlungsrahmen für alle Marketingaktivitäten vor. 2015 wurde das Regelwerk aktualisiert und weiterentwickelt.

Für Verkaufsleiter Gerd Müller gehört der Kodex zum Arbeitsalltag: „Als Alkoholproduzent tragen wir eine besondere Verantwortung bei der Vermarktung und beim Verkauf unserer Biere. Das zeigt sich unter anderem darin, dass wir bei keiner Veranstaltung werblich in Erscheinung treten, bei der die Mehrheit der Besucher unter 16 Jahren alt ist. Wir werben aber auch bei unseren Gastronomie-Partnern dafür, die Jugendschutzgesetze in ihren Kneipen, Bars oder Restaurants konsequent einzuhalten.“ Denn: Je umsichtiger die Wirte und Servicemitarbeiter handeln, desto besser kann dem Alkoholmissbrauch von Minderjährigen vorgebeugt werden. Auch Veranstaltungen wie Trinkwettbewerbe, die auf schnellen und massenhaften Bierkonsum abzielen, werden grundsätzlich nicht unterstützt. Darüber hinaus hat die Bitburger Braugruppe ihren Kodex auch für die Anforderungen der sozialen Medien fit gemacht, da ihre Marken beispielsweise über eine große Reichweite auf Facebook verfügen. Hier gelten bestimmte Verhaltensrichtlinien für beide Seiten. „Seit einiger Zeit nutzen wir diese Reichweite auch, um regelmäßig die Kampagne ‚Don’t Drink and Drive‘ mit unseren Marken zu unterstützen.“

Ziel bis Ende 2017

Für die gesamte Braugruppe ist eine Präventionsinitiative etabliert.

Ziel erreicht

Wir unterstützen mit der gesamten Braugruppe die Präventionsinitiative „Don’t Drink and Drive“.

„Don’t Drink and Drive“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle in Deutschland durch Aufklärung weiter zu reduzieren. „Alkohol und Autofahren passen einfach nicht zusammen. Da lag es auf der Hand, eine entsprechende Initiative ins Leben zu rufen, bei der gerade die jungen Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren im Fokus stehen. Das war 1993 und seither hat sich viel getan“, weiß Holger Eichele vom DBB. So setzt die „Don’t Drink and Drive Academy“ mit dem Einsatz von Fahrsimulatoren und „Rausch-Brillen“ einen Schwerpunkt an Berufsschulen, um hier über Alkoholmissbrauch aufzuklären. Seit 2016 ist die Kampagne auch in den sozialen Netzwerken präsent und klärt über Alkohol am Steuer auf. Das Ergebnis: Laut Jahresbericht des Statistischen Bundesamts hat sich der Anteil an alkoholbedingten Unfällen seit 1995 mehr als halbiert – sicherlich auch ein Verdienst von DDAD. Hier finden Sie mehr zu „Don’t Drink and Drive“.