In Corona-Zeiten ist das Thema Digitalisierung so aktuell wie nie. Online einkaufen, Dinner-Chats mit Freunden oder Homeoffice… die Digitalisierung macht unseren Alltag einfacher, angenehmer und schafft uns Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Aber auch auf Unternehmensebene steigt die Bedeutung von Digitalisierung rasant, gerade in der jetzigen Zeit. In vielen Bereichen hat sie bereits zu maßgeblichen Veränderungen geführt. Vor diesem Hintergrund birgt sie aber auch eine hohe Verantwortung, ist sie doch von großer Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung eines Unternehmens. Stephan Fahrig, Geschäftsführer Finanzen und Verwaltung, über die Wichtigkeit von Digitalisierung in der Bitburger Braugruppe.

Stephan Fahrig Geschäftsführer Finanzen und Verwaltung der Bitburger Braugruppe

Während ihres mehr als 200-jährigen Bestehens hat die Bitburger Braugruppe schon viele Umbrüche erlebt, sich für neue Technologien geöffnet und auf veränderte Konsumgewohnheiten der Verbraucher eingestellt. Nur darum ist die Gruppe bis heute ein erfolgreiches Familienunternehmen. „Es ist unser Ziel, unser Unternehmen gut aufgestellt an die nächste Generation zu übergeben“, betont Stephan Fahrig. „Dabei hängt es auch entscheidend davon ab, wie wir die digitalen Möglichkeiten nutzen, um unternehmerisch erfolgreich zu sein und um unsere Rolle als Familienunternehmen und Arbeitgeber in der Region langfristig auszufüllen. Denn: Die Digitalisierung klopft nicht erst jetzt an unsere Tür, wir sind schon mittendrin.“

Dabei hängt es auch entscheidend davon ab, wie wir die digitalen Möglichkeiten nutzen, um unternehmerisch erfolgreich zu sein und um unsere Rolle als Familienunternehmen und Arbeitgeber in der Region langfristig auszufüllen.

Die Digitalisierung verändert auch in der Braugruppe alle Unternehmensbereiche; digitale Tools, Technologien und Methoden werden auf verschiedenste Weise genutzt: Ob digitale Kommunikation und Verkaufsförderung für unsere Konsumenten, die Gründung von kollex, einer digitalen Bestell- und Serviceplattform für Gastronomen und den Getränkefachgroßhandel oder die Online-Beratung für Gastronomen hinsichtlich Corona-Fördergelder über die Plattform dasgastroportal.de, die Einführung von Office 365 und Cloud Computing, Prozessoptimierungen in Produktion und Logistik durch Datenanalyse und maschinelles Lernen sowie die Umstellung der Reisekostenabrechnung von analog auf digital – eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten wurde schon umgesetzt. „Dabei ist es wichtig, im Digitalisierungsprozess die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen. Hier geht es nicht allein darum, dass sie lernen, mit den neuen Technologien umzugehen. Sie müssen auch verstehen, warum wir Veränderungsbereitschaft zeigen und bestimmte Entwicklungen einfach mitgehen müssen“, betont Fahrig. Überhaupt ist Lernen bei dem Thema Digitalisierung ein ständiger Prozess, der nicht nur für die Mitarbeiter gilt.

Darum investiert beispielsweise Bitburger Ventures, eine Tochtergesellschaft der Bitburger Holding, in innovative Start-up-Unternehmen und Venture Fonds. Aber hierbei gehe es natürlich auch um Rendite, erklärt Fahrig. Zusätzlich wolle man frühzeitig relevante digitale Geschäftsmodelle und Entwicklungen erkennen und nutzen. „Durch die Beteiligung an Start-ups mit digitalem Marketing und Vertrieb, innovativen Technologielösungen und Produktideen wollen wir etwas für das eigene Kerngeschäft lernen,“ ergänzt er.

Über den Dreiklang Digitalisierung, nachhaltige Unternehmensführung und Mitarbeiterförderung kommt auch das klassische Thema Umweltschutz ins Spiel: Denn wo laufend Prozesse optimiert und Mitarbeiter fortgebildet werden, da werden automatisch auch Ressourcen wie z. B. Energie oder Wasser und auch Dienstreisen eingespart. „Denn die langfristige Ausrichtung eines Unternehmens wie der Braugruppe erfordert immer einen ganzheitlichen Blick, der in die Zukunft gerichtet ist und nicht auf kurzfristige Gewinne,“ ist Fahrig überzeugt.

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